Ein Abend voller Atmosphäre: Der Schimmelreiter am Vörder See
Am 27. Juni 2025 wurde die Seebühne am Vörder See zum Schauplatz einer eindrucksvollen Open-Air-Inszenierung: "Der Schimmelreiter", Theodor Storms norddeutsche Novelle, wurde vom Zentraltheater München in Kooperation mit dem Kultur- und Heimatkreis Bremervörde e.V. auf die Bühne gebracht – kraftvoll, präzise und mit großem Respekt vor der literarischen Vorlage.
Der Intendant Simon Riggers (gebürtiger Bremervörder) und Regisseurin Lea Ralfs verantworten und inszenierten das Stück mit etwa 60 Darstellerinnen und Darstellern. Die natürliche Kulisse des Sees wurde dabei nicht nur als Hintergrund genutzt, sondern aktiv in die Inszenierung eingebunden: Wind, Wasser und Licht verstärkten die Atmosphäre und ließen die Geschichte um Deichgraf Hauke Haien auf besondere Weise lebendig werden.
Das Publikum – zahlreich erschienen trotz wechselhafter Wetterprognosen – zeigte sich beeindruckt von der dichten Erzählweise, der klaren Figurenführung und der gelungenen Verbindung von Natur und Theater. Besonders hervorgehoben wurde die stimmige Lichtregie, die den See in wechselnde Stimmungen tauchte und so die dramatischen Wendungen der Handlung visuell unterstrich.
Die Veranstaltung war nicht nur ein kulturelles Highlight, sondern auch ein organisatorischer Erfolg. Dank der Unterstützung durch die Sparkasse Rotenburg Osterholz, die Thomas Stiftung, die Natur- und Erlebnispark Bremervörde GmbH sowie die Stadt Bremervörde konnte ein reibungsloser Ablauf gewährleistet werden – von der Technik über die Gastronomie bis hin zur Besucherführung.
Mit dieser Aufführung hat Bremervörde erneut gezeigt, welches Potenzial in der Verbindung von regionaler Kulturarbeit und professionellem Theater liegt – und wie lebendig Literatur sein kann, wenn sie am richtigen Ort zur richtigen Zeit erzählt wird. Ein besonderer Dank gilt Bürgermeister Michael Hannebacher und der Theater-Arbeitsgruppe des KuH (Kultur- und Heimatkreises) unter der Leitung von Wilfried Riggers, aus einer Schnapsidee geboren, wie Hannebacher sich bei der Begrüßung äusserte, wurde der Plan professionell mit allen Beteiligten durchgeplant und umgesetzt - Chapeu kann man dazu nur sagen!
Texte, Fotos und Videos
Thomas Dendorfer, LINSENSPEKTRUM
Am 27. Juni 2025 wurde die Seebühne am Vörder See zum Schauplatz einer eindrucksvollen Open-Air-Inszenierung: "Der Schimmelreiter", Theodor Storms norddeutsche Novelle, wurde vom Zentraltheater München in Kooperation mit dem Kultur- und Heimatkreis Bremervörde e.V. auf die Bühne gebracht – kraftvoll, präzise und mit großem Respekt vor der literarischen Vorlage.
Der Intendant Simon Riggers (gebürtiger Bremervörder) und Regisseurin Lea Ralfs verantworten und inszenierten das Stück mit etwa 60 Darstellerinnen und Darstellern. Die natürliche Kulisse des Sees wurde dabei nicht nur als Hintergrund genutzt, sondern aktiv in die Inszenierung eingebunden: Wind, Wasser und Licht verstärkten die Atmosphäre und ließen die Geschichte um Deichgraf Hauke Haien auf besondere Weise lebendig werden.
Das Publikum – zahlreich erschienen trotz wechselhafter Wetterprognosen – zeigte sich beeindruckt von der dichten Erzählweise, der klaren Figurenführung und der gelungenen Verbindung von Natur und Theater. Besonders hervorgehoben wurde die stimmige Lichtregie, die den See in wechselnde Stimmungen tauchte und so die dramatischen Wendungen der Handlung visuell unterstrich.
Die Veranstaltung war nicht nur ein kulturelles Highlight, sondern auch ein organisatorischer Erfolg. Dank der Unterstützung durch die Sparkasse Rotenburg Osterholz, die Thomas Stiftung, die Natur- und Erlebnispark Bremervörde GmbH sowie die Stadt Bremervörde konnte ein reibungsloser Ablauf gewährleistet werden – von der Technik über die Gastronomie bis hin zur Besucherführung.
Mit dieser Aufführung hat Bremervörde erneut gezeigt, welches Potenzial in der Verbindung von regionaler Kulturarbeit und professionellem Theater liegt – und wie lebendig Literatur sein kann, wenn sie am richtigen Ort zur richtigen Zeit erzählt wird. Ein besonderer Dank gilt Bürgermeister Michael Hannebacher und der Theater-Arbeitsgruppe des KuH (Kultur- und Heimatkreises) unter der Leitung von Wilfried Riggers, aus einer Schnapsidee geboren, wie Hannebacher sich bei der Begrüßung äusserte, wurde der Plan professionell mit allen Beteiligten durchgeplant und umgesetzt - Chapeu kann man dazu nur sagen!
Texte, Fotos und Videos
Thomas Dendorfer, LINSENSPEKTRUM